Hängebrücke Kühude in der Nähe von Schanze ©Christiane Hube
Hängebrücke Kühude in der Nähe von Schanze ©Christiane Hube
Tourismus

Wildwetter-Wandern im Schmallenberger Sauerland

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Wildwetter-Wandern im Schmallenberger Sauerland

Wandern bei Regen? Aber ja! Wenn die Wolken zwischen den Tannenspitzen hängen und der Regen rhythmisch auf die Kapuze tropft, dann fühlt es sich richtig wild an, das Draußensein. Die Berge sehen dann mystisch aus und die Natur hat einen ganz eigenen Zauber. Im November ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es im Schmallenberger Sauerland nieselt. Der Ausflug lohnt sich also!

Mystischer Nebelwald

In das Grau der Wolken mischen sich dann tannengrüne Berge und gelbes Herbstlaub. Nebel wabert zwischen den geschwungenen Bergrücken des Mittelgebirges. Und dazwischen fügen sich schwarz-weiße Fachwerkdörfer harmonisch ins Bild. Kaum ein Mensch ist dann draußen unterwegs und der Alltag scheint vom Nebel verschluckt worden zu sein. So wie auch die Aussicht manchmal. Dann reicht der Blick nur bis zum übernächsten Baum und man ist ganz bewusst im Hier und Jetzt.

©Sauerland-Tourismus e.V./Jonas Dülberg/REACT EU
©Sauerland-Tourismus e.V./Jonas Dülberg/REACT EU

Eine Fotografin unterwegs im Schmallenberger Nebel

So eine Stimmung liebt die Bloggerin und Fotografin Christiane Hube, die ein Wochenende im Schmallenberger Sauerland unterwegs war: „Nieselregen lässt die Farben besonders kräftig erstrahlen“, erklärt sie, „und ich kann die Ruhe in der Natur dann noch mehr genießen.“ Denn für ihre Fotos geht sie gern im Wald auf eher unbekannten Wegen wandern. Davon gibt es im Schmallenberger Sauerland einige. Um in ihren Bildern den Charakter dieser Wege einzufangen, ging sie auf die Suche nach Details am Wegesrand. Mal fand sie eine kleine Holzbrücke, mal ein Wasserrad im Bach oder einen Pilz, der aus dem Waldboden sprießt.

Und auch wenn man nicht fotografiert, lohnt es sich hier, wie eine Fotografin wandern zu gehen: Immer mal wieder stehenbleiben, den Blick schweifen lassen, die Perspektive wechseln und sich Details am Wegesrand genauer ansehen, als wäre man auf der Suche nach einem Fotomotiv. So zeigt sich die Natur als großes Kunstwerk, das einen den Regen vergessen lässt.

Einkehren und Aufwärmen

Um sich bei so einem Wetter aufzuwärmen, empfiehlt Christine Hube, immer eine Thermoskanne heißen Tee dabei zu haben. Im Schmallenberger Sauerland gibt es aber auch Gaststätten an den Wanderwegen, in denen man es sich mit einer heißen Tasse Kakao oder einer wärmenden Suppe gemütlich machen kann. Mit der passenden Funktionskleidung ist man so ruck, zuck wieder trocken. Und die Badewanne im Hotel oder in der Ferienwohnung fühlt sich nach so einer Wildwetter-Wandertour erst recht an wie purer Luxus.

Info:

Wanderwege, die bei Nebel und Nieselregen besonders mystisch werden, hat der Schmallenberger Sauerland Tourismus auf einer Seite zum Wildwetterwandern zusammengetragen. Dort finden Interessierte auch Fotos und Eindrücke von der Bloggerin Christiane Hube alias „Wanderblende“.

Schmallenberger Sauerland Tourismus und Ferienregion Eslohe Katja Streffing Poststr. 7, 57392 Schmallenberg ( 0049 (0)2972 9740-53 | 0049 (0)2972 9740-26 www.schmallenberger-sauerland.de | streffing@schmallenberger-sauerland.de