Hotellerie

Heute eröffnet mit dem Premier Inn Nürnberg City Opernhaus das 35. Haus der britischen Marke in Deutschland

Heute eröffnet mit dem Premier Inn Nürnberg City Opernhaus das 35. Haus der britischen Marke in Deutschland
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Zentraler Standort nahe zum Hauptbahnhof an einem Standort mit besonderer Geschichte / Trotz Corona positive Erwartungen für Nürnberger Hotelmarkt / Investor BVK erwarb die Immobilie bereits frühzeitig für Immobilien-Spezialfonds

Im Nürnberger Zentrum eröffnet am heutigen Freitag mit dem Premier Inn Nürnberg City Opernhaus das 35. Hotel der britischen Marke in Deutschland. Die 241 Zimmer im Premium-Economy-Hotel an der Adresse Frauentorgraben 53 bieten fußläufig zum Hauptbahnhof eine ideale Anbindung für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hinzu kommt eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen. Das imposante Opernhaus ist nur einige Meter entfernt und gibt dem Premier Inn seinen Namen. „Wir haben auch hier gute Start-Voraussetzungen und wir sind optimistisch, dass sich die Corona-Situation schon in wenigen Wochen so entwickelt, dass eine hohe Auslastung möglich ist“, sagt Inge Van Ooteghem, Chief Operating Officer von Premier Inn Deutschland: „Nürnberg gehört zu den Standorten mit besonders attraktivem Gästeprofil. Die Stadt ist zum einen für Geschäftsreisende interessant, durch viele bekannte Unternehmensansiedlungen, ein wirtschaftsstarkes Umland in der Metropolregion mit Fürth und Erlangen sowie ein attraktives Messeprogramm. Zum anderen gibt es eine hohe touristische Anziehungskraft, die ebenfalls schnell wieder Gäste anlocken wird.“ Das neue Premier Inn ist auch in dieser Beziehung ein idealer Ausgangspunkt für Reisende, die sich für die historische Altstadt sowie die alte Stadtmauer interessieren. Besonders Zimmer im 5. und 6. Stock bieten einen tollen Blick auf die international bekannten Sehenswürdigkeiten.

Projektentwickler ist die GBI. Die gleiche Zusammenarbeit wie in Nürnberg gab und gibt es mit Premier Inn in Frankfurt und Leipzig, dem vor ein paar Tagen eröffneten Düsseldorf, in Hamburg sowie Duisburg. „Seitdem 2016 in Frankfurt an der Messe das erste Premier Inn in Deutschland zusammen mit der GBI fertiggestellt wurde, sind beide Unternehmen ein effektives Team. Inzwischen belegen dies Kooperationen in sechs Städten“, betont Van Ooteghem: „Das zeigt sich auch bei der hohen Qualität des neuen Hauses in Nürnberg.“

Zu Hotels in Nürnberg hat die GBI einen besonderen Bezug, weil einer der zentralen Unternehmensstandorte im nahen Erlangen ist. „Somit kennen wir den Markt genau und wissen, welche Übernachtungskonzepte am besten passen“, betont Simon Behr, Prokurist der GBI Holding AG und Geschäftsführer der GBI Capital GmbH: „Auch Hotelinvestoren überzeugen die Argumente.“ Das neue Premier Inn Nürnberg City Opernhaus wurde bereits zu Baubeginn vom Immobilienspezialfonds Hotel der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) erworben. Dieser wird vom Universal-Investment BVK administriert und von der GBI Capital als Assetmanager betreut. Neben Forward Deals in der Startphase der Entwicklung – wie beim Nürnberger Hotel – erwirbt der Fonds auch Bestandsobjekte. Die BVK ist mit einem Anlagevolumen von rund 97,2 Milliarden Euro (Marktwert) einer der bedeutendsten institutionellen Investoren in Deutschland.

Errichtet wurde das Premier Inn Nürnberg City Opernhaus direkt neben dem 2020 fertiggestellten Verwaltungsgebäude der AOK Direktion Mittelfranken. Simon Behr: „Dabei gab es eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt. Für diese war von Beginn an wichtig, mit der Neugestaltung des Grundstücks auch der besonderen Geschichte des Standorts gerecht zu werden. Dort stand einst der Jugendstilsaalbau des „Industrie- und Kulturvereins“, in dem am 15.09.1935 die „Nürnberger Gesetze“ beschlossen wurden. In die zwischen beiden Gebäuden verlaufenden Passage, die einen Durchgang von der Kraußstraße über Sandstraße zum Frauentorgraben ermöglicht, ist deshalb ein Gedenkort mit Info-Stele integriert.

Um die bestmögliche Lösung für das Gesamtensemble der dortigen Gebäude zu erreichen, war ein europaweites Verhandlungsverfahren durchgeführt worden. „Das Ergebnis wird nicht nur der geschichtlichen Bedeutung gerecht. Die Passage spart Fußgängern viel Zeit und bietet mit Anpflanzungen und Sitzgelegenheiten zudem ein attraktives Angebot, dort zu verweilen und idealerweise die Sonne zu genießen“, so Behr. Umgesetzt wurde die Projektplanung durch das Hamburger Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner (gmp).

Zwei Premier Inn-Hotels sind aktuell in Nürnberg bereits im Betrieb, in der Bahnhofstraße – ebenfalls eine Projektentwicklung der GBI – sowie am Leipziger Platz. „Natürlich waren die vergangenen beiden Corona-Jahre dort nicht einfach“, so Van Ooteghem: „Doch für die Zukunft bleibt unsere positive Bewertung. Und deshalb passt auch dieser dritte Nürnberg-Standort weiter hervorragend in unsere Strategie.“

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